FDP: Kein neues Transsexuellengesetz im Schweinsgalopp

(Der folgende Text ist eine Original Pressemitteilung der FDP, der wir nur zustimmen können, jedoch bliebe noch zu klären, was es mit den "Fachverbänden" auf sich hat, da es ja - unseres Wissens - nichts in Deutschland gibt, das diesen Namen verdient hätte und sich gleichzeitig für die Rechte von transsexuellen Menschen einsetzt)

Zu den parlamentarischen Beratungen zu dem Transsexuellengesetz-Änderungsgesetz von CDU/CSU und SPD erklärt die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela PILTZ:

Nach dem Stillstand der vergangenen Jahre versucht die Koalition nun eine Reform des Transsexuellengesetzes durch die parlamentarischen Gremien zu peitschen. Einigkeit besteht darin, dass diese Reform dringend überfällig ist. Inakzeptabel ist es jedoch, diese Reform kurz vor Ende der Wahlperiode unausgereift und mangelhaft zu verabschieden.

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USA: Forderung nach Abschaffung der Geschlechtsidentitätsstörung

Am 18. Mai fand in San Francisco aus Anlass eines Treffens der APA (American Psychiatric Association) eine Demonstration gegen das DSM-V-Team statt, das den Eintrag "Geschlechtsidentitätsstörung" überarbeiten soll. Die unwissenschaftliche Diagnose "Geschlechtsidentitätsstörung" soll endlich aus dem DSM entfernt werden. "Wir bekamen durch Proteste bei der APA Homosexualität aus dem DSM, jetzt ist es Zeit, um mit der Glechtsidentitätsstörung dasselbe zu machen.", sagte Dr. Diane Ehrensaft, Professorin am Wright Institut in Berkeley, Kalifornien.

Das DSM, dessen Neufassung am Montag in der Kritik stand, ist das "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders" (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen). Es ist ein Klassifikationssystem der APA, der American Psychiatric Association (Amerikanische Psychiatrische Vereinigung). Das DSM ist weltweit von Bedeutung, da es durch geschickte Vermarktungspolitik weltweit als Diagnosehilfsmittel von Psychotherapeuten genutzt wird. Dabei basiert das DSM nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen, sondern auf den Ansichten der Mitglieder der APA, was die meisten Psychotherapeuten nicht wissen.

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