building responsive website

Menschenrechte sind universal. Bei uns geht es um Menschenrechte.

Eine ziemlich gute Darstellung (siehe Video unten) wie sich universalistische und relativistische Haltungen gegenüber stehen. Menschenrechte sind immer "universal".

Eine relativistische Haltung nehmen diejenigen ein, die Menschen in Gruppen einteilen (anhand willkürlicher Merkmale) und für jede Gruppe Sonderrechte denken bzw. an diesen Sonderrechten arbeiten.

Sonderrechte wären in Bezug auf Geschlecht beispielsweise so Dinge wie eine "Trans*Gesundheitsversorgung". Eine Gruppe wird konstruiert (der "Trans*mensch), die Konstruktion auf biologistische Merkmale gestützt (Gemeinsame Identität, Identität, die vom "biologischen Geschlecht" abweicht, etc.) und dann eine gesonderte medizinische Behandlung gefordert, deren Kern Identität ist (Identität ist DAS Merkmal einer relativistischen Haltung).

Und jetzt wird es wichtig:

Menschen, die relativistische Haltungen haben geht es NICHT um Menschenrechte. Nie. Denn Menschenrechte sind IMMER universalistisch gedacht.

Aus einem universalistischen Ansatz heraus sind Menschen zum einen alles Menschen, zum anderen Individuen. Eine medizinische Versorgung, die dann Menschen hilft, die mit einer Abweichung des Körpers zu ihrem eigenen Geschlecht (Transsexualität) "ausgestattet" sind und sich eine medizinische Behandlung wünschen, ist dann universalistisch - also eine im Sinne der Menschenrechte - wenn es KEINE Sonderbehandlung gibt, sondern überall und an jedem Ort Menschen mit Transsexualität die individuell beste Hilfe erhalten.

Universalistische Haltungen im Zusammenhang mit Transsexualität wurden und werden von der Politik seit Jahren übergangen. Manche Politikmenschen handeln absichtlich so, manche aus Faul- oder Blödheit.

Wenn jemand von "Trans*menschen", "Trans*personen", "Trans*geschlechtern" etc. spricht, meint dieser Mensch eine Identität, also eine relativistische Einteilung von Menschen.

Wir sind ein Menschenrechtsverein (unseres Wissens nach der Einzige, der sich in Deutschland des Themas Transsexualität angenommen hat). Das heisst, dass wir nicht von T*-Menschen, T*-Personen, T*Geschlechtern oder dergleichen sprechen. Uns geht es darum NICHT.

Worum es bei uns geht ist, Menschenrechte für Menschen mit Transsexualität anzuführen und auf Gesetze und medizinische Regelungen hinzuwirken, in denen diskriminierende Sonderbehandlungen abgeschafft werden.

Vereine wie der Bundesverband Trans* (BVT*) oder auch die dgti sind Vereine, die relativistisch arbeiten. Deswegen sprechen sie von Identitäten und teilen in Gruppen (was auch im Namen der beiden Vereine zu erkennen ist).

WIR (also ATME) arbeitet universalistisch. In den letzten Jahren wurde dieser Ansatz von keiner im Bundestag vertretenen Partei unterstützt. Im Gegenteil. Die meisten Menschen in der Politik arbeiteten GEGEN diesen Ansatz. Das ist der Grund, warum wir eine Entwicklung erleben, in denen Menschenrechte wieder stärker angegriffen werden.

Vielen Dank für's Lesen.

Human Rights and Culture (Video)

 

Wir sind keine t*-Menschen

Menschen, bei denen der Körper vom Geschlecht abweicht, werden alltäglich mit dem t*-Wort beschimpft. Das t*-Wort ist kein neutrales Wort, sondern ein Konzept des Patriarchats. Es wird Zeit, den Identitarismus zu beenden.

Der Begriff "t*" soll alle Menschen beschreiben, die nicht einverstanden mit der Idee sind, dass die sichtbaren Körpermerkmale das "biologische Geschlecht" ausmachen. Ihnen wird mit dem t*-Wort eine vom Geschlecht abweichende geschlechtliche Identität angedichtet. Mit dieser Methode werden patriarchale Denkschematas aufrecht erhalten, die Deutung von Geschlecht anhand von Genitalien und Verhaltensweisen legitimiert und geschlechtliche Zuschreibungen zum Standard des Umgangs zwischen Menschen erklärt.

Das t*-Wort dient als Mittel der Unsichtbarmachung, als Machtmittel - um patriarchale Prinzipien aufrecht zu erhalten - und als Ausrede, um sich nicht weiter mit übergriffigen Regeln in Medizin und Recht beschäftigen zu müssen.

Wer das t*-Wort verwendet, findet es häufig auch völlig in Ordnung, wenn es t*-Menschen-Diagnosen gibt oder Menschen, die mit dem t*-Wort zu den "Anderen" erklärt werden, gesonderte t*-Beratung erhalten. Mit dem t*-Wort werden Menschen Sonderbehandlungen zugeführt und damit deutlich, dass Personen, die als t* benannt werden, anderswertig sind, als die Menschen, die so nicht genannt werden.

Wir wollen, dass sich das ändert. Wir sind keine t*-Menschen, keine t*-Personen und keine t*-Geschlechter, sondern Menschen.