Was ist "Geschlecht"?

Harry Benjamin schrieb 1966:

Hier sind einige Arten von Geschlecht, die ich im Sinn habe: chromosonal, genetisch, anatomisch, gesetzlich, gonadal, Keimdrüsen, endokrin (hormonal), psychologisch und auch das soziale Geschlecht, das gewöhnlich auf dem Geschlecht der Erziehung gestützt ist."1


Ulrike Klöppel vom Institut für Geschichte der Medizin am Charité Berlin vertritt die Ansicht ...

... dass die innerwissenschaftlichen Problematisierung der Definitionen und der Erkennungsmerkmale von Geschlecht MedizinerInnen nicht davon abbringt zu behaupten, wissenschaftlich befähigt zu sein, Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht korrekt zuweisen zu können. Damit eignen sie sich die Definitionsmacht und die Entscheidungskompetenz über den sozialen Status von Menschen an. Geschlechter- und Sexualnormen, die eine gesellschaftliche Statuszuweisung beinhalten, werden auf diese Weise von der Medizin trotz aller wissenschaftsinternen Zweifel als wissenschaftliches Faktenwissen legitimiert. “2


Die Weltsicht, in der Ken und Barbie die Geschlechts-Definition schlechthin sind, hat sich immer wieder, basierend auf den Zeitgeist, geändert. Jede Ansicht, was als das "biologische" oder "wahre" Geschlecht betrachtet wurde, änderte sich gemäß der aktuellen gesellschaftlichen Mode. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Definition "des Geschlechts" immer als ein Instrument der Macht verwendet wurde. Die Folgen liegen u.a. im Machtmissbrauch gegen diejenigen, die diese Normen nicht erfüllen, wie transsexuelle oder intersexuelle Menschen. Noch heute sind transsexuelle Menschen nicht „frei und gleich” (Artikel 1, AEMR3) basierend auf der Definitionen "des Geschlechts".


1Benjamin, Harry (1966): The Transsexual Phenomenon. IJT Electronic Books. S. 6. Copyright of the electronic edition by Symposion Publishing, Düsseldorf, 1999. Originally published by THE JULIAN PRESS, INC. PUBLISHERS, New York (1966)

2Klöppel, Ulrike: "Zwitter, Zweifel, Zwei-Geschlechter-Norm, Ulrike Klöppel (GID Spezial Nr.9, 2009, Gen-Ethisches-Netzwerk/Berlin)

3AEMR: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948
ARTIKEL 1 (MENSCHENWÜRDE):
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.”

Folgerungen

Wir sind unser Gehirn

Zusammenfassend kann das Wissen um das eigene Geschlecht, ob in Einklang oder nicht mit anderen Geschlechtsmerkmalen, als ‚weitaus weniger Frage der Wahl und viel mehr als eine biologische Frage‘ verstanden werden (Coolidge et al., 20001). Die wissenschaftlichen Belege stützen das Paradigma, dass Transsexualismus stark mit der neuronalen Entwicklung des Gehirns zusammenhängt (Zhou et al., 19952; Kruijver et al., 20003). Es ist eindeutig, dass Transsexualität nicht allein durch eine konsequente Sozialisation als Mann oder Frau vom Kleinkindalter an‘ behoben werden kann und nicht auf psychologische oder psychiatrische Behandlungen alleine anspricht (Green, 19994). Es ist anerkannt, dass das Gehirn während der Fötalentwicklung potentiell auf die strukturbildenden Einflüsse von Geschlechtshormonen ansprechen kann (Kruijver et al., 20005; 20016; 20027; 20038).” (GIRES 20069)

Transsexualität ist angeboren. Dies sehen wir auch daran, dass Transsexualität in allen Kulturen dieser Erde vorkommt, in jedem Land und auf jeder noch so kleinen Insel. Transsexualität gab es schon immer, schon seit es Menschen gibt. Sie ist folglich kulturell unabhängig. Außerdem kann man transsexuelles Verhalten (wir können es ja nur aus der Beobachterperspektive feststellen) auch im Tierreich beobachten.

Wie wir oben gesehen haben, hat eine Kombination aus genetischen und hormonellen Faktoren Einwirkung auf die Gestaltung der Genitalien, Gonaden und des Gehirns, die sich alle unabhängig voneinander „geschlechtlich” entwickeln können. Dabei entwickelt sich auch das Wissen um das eigene Geschlecht unabhängig vom genitalen Erscheinungsbild oder der Erziehung.10

"Ich stimme ihnen zu: Das Gehirn bestimmt das Geschlecht. Dies ist auch die Grundlage für die Operation (den Körper an die Identität des Gehirns anzupassen)"
(Professor Dr. Dick F. Swaab, Amsterdam11)

Bei transsexuellen Menschen scheinen vor allem genetische und hormonelle Einflüsse für eine Entwicklung verantwortlich zu sein, die vor allem die Genitalien (Gonaden) und das Gehirn (den BSTc und evtl. weitere Bereiche) in unterschiedliche „geschlechtliche” Richtungen entwickeln lässt (Kruijver, 200412). Die zu dieser Entwicklung führenden Ereignisketten variieren wahrscheinlich von Mensch zu Mensch, so dass man aller Voraussicht nach keinen einzelnen „Grund” oder keine einzelne Ereigniskette für die Entstehung von Transsexualität allgemein wird bestimmen können. Verschiedene genetische und hormonelle Einflüsse, die einzeln oder zusammen wirken können, sind wahrscheinlich an der Entstehung von Transsexualität beteiligt.

Das Wissen um das eigene Geschlecht – und somit Geschlecht an sich - hat nichts mit der Sozialisation oder der Erziehung eines Menschen zu tun. Das Wissen über das eigene Geschlecht ist keine psychische Störung, es ist angeboren.

"Sie SIND Ihr Gehirn! Wir HABEN nicht ein Gehirn, wir SIND ein Gehirn: Alles, was unsere Identität ausmacht, ist in unserem Gehirn. Mit einem anderen Gehirn wären wir ein anderer Mensch." (Manfred Spitzer, Hirnforscher13)

Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass das biologische Geschlecht eines Menschen nicht gleichzusetzen ist mit der Anwesenheit oder dem Fehlen eines Penis. Ebenso wenig kann Geschlecht hundertprozentig an xx-Chromosomen oder xy-Chromosomen abgelesen werden. Was es in der biologischen Wahrheit nicht gibt, sind "Mann" und "Frau" im binären genitalen-chromosonalen-Verständnis14.

Jeder Mensch hat ein eindeutiges Wissen über sein Geschlecht. Es ist Teil seiner Persönlichkeit und seiner Würde. Einem Menschen sein Wissen über sein Geschlecht, und damit sein Geschlecht an sich, abzusprechen oder es in Frage zu stellen, bedeutet, einem Menschen seine Würde zu nehmen und seine Persönlichkeit in Frage zu stellen.

Das medizinische und psychologische Verständnis von „Geschlecht“ muss sich dem Stand der Wissenschaft anpassen. Es muss sich nachhaltig die gesellschaftliche Haltung zum Thema geschlechtliche Variationen und Ausdrucksformen ändern.



"[e]very man & woman is hermaphrodite" (Charles Darwin15)

Hirschfeld (190516) zitiert beispielsweise aus Charles Darwins The variation of animals and plants under domestica­tion (London 1868, deutsch 187317): »Wir sehen, daß in vielen, wahrscheinlich in allen Fällen die sekundä­ren Charaktere jedes Geschlechts schla­fend oder latent in dem entgegengesetzten Geschlecht ruhen, be­reit, sich unter eigentümlichen Zuständen zu entwickeln.«”18

Auch Milton Diamond ist der Ansicht, dass es sich bei Transsexualität um eine Form von Intersexualität handeln muss:

Ich behaupte, dass Transsexualität eine Form der Intersexualität ist. Ich komme zu diesem Schluss aufgrund meiner eigenen klinischen Erfahrungen, meiner eigenen experimentellen Forschung und dem Wissen über die Forschungsergebnisse von anderen.“19 (Diamond, 1994)

Studien und medizinische Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Reduzierung von Geschlecht auf ein einziges oder wenige biologische Merkmale nicht möglich ist, da es biologisch nicht nur eine einzige Geschlechtlichkeit gibt, bzw. die Variationen von möglicher Geschlechtlichkeit nicht begrenzt sind. Das Problem der geschlechtlichen Zuordnungen, insbesondere im Zusammenhang mit so genannten „geschlechtlichen Abweichungen“, ist daher ein gesellschaftliches und kein medizinisches: Medizinisch eindeutige geschlechtliche Zuordnungen sind auch trotz gesellschaftlicher Normvorstellungen über Geschlecht niemals möglich.

In Gesellschaften, deren Geschlechterbild nur eine Dimension zwischen Mann und Frau kennt, sind geschlechtliche Fremdzuordnungen häufig. So wird beispielsweise in Deutschland eine transsexuelle Frau immer noch häufig als „biologisch als Junge geboren” oder ein transsexueller Mann als „biologisch als Frau geboren” bezeichnet, obwohl es in der Biologie dieses als absolut behauptete Geschlecht als entweder – oder – Prinzip, und gleichzeitig reduziert auf eine geschlechtliche Ebene, nicht gibt.

In Wahrheit sind wir alle intersexuell, wir leben in der unterbrochenen Unendlichkeit, aufgespannt zwischen MANN und FRAU. […] Es gibt keine spezielle Kombination der Chromosomen oder Gene, welche unmissverständlich (eindeutig) einen „echten“ Mann oder Frau definieren.“
(Gerald N. Callahan, 200920)

Das „biologische” Geschlecht wird häufig auf das Vorhandensein von Spermien und Eizellen reduziert und andere geschlechtliche Ebenen ausgeklammert, oder als weniger wichtig erachtet. Die Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. teilt diese Vorstellung nicht. Das „biologische Geschlecht”, und das ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt, ist eher als Kombination verschiedener „Geschlechtlichkeiten”, bzw. Faktoren anzusehen. Dort, wo es von außen vermeintlich bestimmt wird, ist es eine willkürliche Festlegung, die sich wissenschaftlich nicht begründen lässt.

m m + w w
316 = 43 046 721 Sexualtypen“

Nachdem Magnus Hirschfeld diese berühmte Formel aufgestellt hatte, wurde ihm bewusst, dass auch diese nur eine begrenzte Menge geschlechtlicher Kombinationen berücksichtigt und so schrieb er 1926:

"Die Zahl der denkbaren und tatsächlichen Sexualtypen ist unendlich"21

J. Edgar Bauer dazu:

Magnus Hirschfelds Zwischenstufenlehre stellt eine Meta-Theorie der Geschlechterdifferenz dar, deren Kernaussage darin besteht, dass es im strengen Sinne weder Männer noch Frauen gibt, sondern nur Menschen, die ausnahmslos »intersexuelle Varianten« konstituieren. So präzisiert Hirschfeld in seinem Hauptwerk Geschlechtskunde auf Grund dreißigjähriger Forschung bearbeitet, dass das »absolute« Weib und der »absolute« Mann »nur Grenzwerte, theoretische Aufstel­lun­gen« sind, »denn in Wirk­lich­keit hat man bei jedem Mann wenn auch noch so gering­fü­gi­ge Anzei­chen seiner Ab­stam­mung vom Wei­be, bei jedem Weibe entsprechende Reste männ­licher Her­kunft nach­wei­sen kön­nen.« Die Grenz­werte »Mann« und »Weib« kommen bei jedem einzelnen Menschen nur in einem jeweils indivi­du­el­­len und somit unwieder­hol­ba­ren Mischungsverhältnis [...] vor. [Deshalb] muss davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Geschlechter mit der Zahl der sexuierten Individuen identisch ist.“ (Bauer, 200322)
Sehr streng wissen­schaftlich ge­nom­men, dürfte man in diesem Sinne gar nicht von Mann und Weib sprechen, son­dern nur von Men­schen, die größtenteils männlich oder größtenteils weiblich sind.” (Hirschfeld 190523)”

Die Zuordnung zu einem Geschlecht, die nach der Geburt anhand äußerlicher Merkmale stattfindet, kann falsch sein.

Es gehört zur Würde eines jeden Menschen in seinen Aussagen über sich selbst ernst genommen zu werden und in seinem geäußerten Wissen über sich selbst nicht angezweifelt zu werden. Alles andere wäre eine demütigende und erniedrigende Bevormundung, spräche einem Menschen ab, die Wahrheit über sich selbst zu äußern. Einem Menschen sein Wissen über sein Geschlecht abzusprechen oder es in Frage zu stellen, bedeutet, einem Menschen seine Würde zu nehmen und seine Persönlichkeit in Frage zu stellen. Dazu hat niemand das Recht.

Und warum sollten wir nicht den verbalen Erklärungen transsexueller [Menschen] in Bezug auf ihre Identität weniger Glaubwürdigkeit schenken, als den Aussagen über die sexuelle Orientierung?” (Milton Diamond)24





1Coolidge, F.L., Theda, L.L., and Young, S.E. (2002). The Heritability of Gender Identity Disorder in a Child and Adolescent Sample. Behavior Genetics 32, 251-257.

2Zhou, J-N., Hofman, M.A., Gooren, L.J.G., and Swaab, D.F. (1995); A Sex Difference in the Human Brain and its Relation to Transsexuality. Nature 378, 68-70.

3Kruijver, F.P.M., Zhou, J-N., Pool, C.W., Hofman, M.A., Gooren, L.J.G., and Swaab, D, F. (2000). Male to Female Transsexuals Have Female Neuron Numbers in a Limbic Nucleus, Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 85(5), 2034-2041.

4Green, R. (1999) Cited in Bellinger v Bellinger, Court of Appeal para 32, Judgment, 2001, TLR 22-11-2000.

5

Kruijver, F.P.M., Zhou, J-N., Pool, C.W., Hofman, M.A., Gooren, L.J.G., and Swaab, D, F. (2000). Male to Female Transsexuals Have Female Neuron Numbers in a Limbic Nucleus, Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 85(5), 2034-2041.

6Kruijver, F.P.M., Fernandez-Guast, A., Fodor, M., Kraan, E.M., and Swaab, D.F. (2001). Sex Differences in Androgen Receptors of the Human Mamillary Bodies are Related to Endocrine Status Rather Than to Sexual Orientation or Homosexuality. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 56(3), 818-827.

72x:

  • Kruijver, F.P.M., and Swaab, D.F. (2002). Sex Hormone Receptors are Present in the Human Suprachiasmatic Nucleus. Neuroendocrinology 75, 296-305.

  • Kruijver, F.P.M., Balesar, R., Espila, A.M., Unmehopa, U.A., and Swaab, D.F. (2002). Estrogen Receptor-α Distribution in the Human Hypothalamus in Relation to Sex and Endocrine Status. Journal of Comparative Neurology. 454, 115-39.

8Kruijver, F.P.M., Balesar, R., Espila, A.M., Unmehopa, U.A., and Swaab, D.F. (2003). Estrogen Receptor-β Distribution in the Human Hypothalamus: Similarities and Differences with ER-α Journal of Comparative Neurology 466, 251-277.

9GIRES et al. (2006). Atypical Gender Development – A Review, International Journal of Transgenderism, 9(1) p29-44.

10Vgl.:

  • Diamond, M and Sigmundson HK (1997) Sex reassignment at birth. Long term review and clinical implications. Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine 151: 298-304.

  • Kipnis K and Diamond M. (1998) Pediatric ethics and the surgical assignment of sex. Journal of Clinical Ethics, 9(4) :398-410.

  • Reiner, WG (2004) Psychosexual development in genetic males assigned female: the cloacal exstrophy experience. In Child and Adolescent Clinics of North America (Sex and Gender) Milton Diamond and Alan Yates (eds.) WB. Saunders, Philadelphia 13(3): 657–674.

  • Hines, M (2004) Brain Gender, New York, Oxford University Press.
    Eine sehr kleine Minderheit mit angeborenen Nebennierenhyperplasie (CAH), die als Mädchen „erzogen” wurden, erklärten im Erwachsenenalter Männer zu sein (Schätzungen im Bereich von etwa 1% bis etwa 3%).

  • Dessens, AB, Froukje, ME, Slijper, FME, Stenvert, LS, Drop SLS (2005) Gender dysphoria and gender change in chromosomal females with congenital adrenal hyperplasia. Archives of Sexual Behavior 34(4):389–397.
    Dessens fand eine viel höhere Anzahl von Menschen mit angeborenen Nebennierenhyperplasie (CAH), die sich bequem als Männer identifizieren: Von 250 die als Mädchen „erzogen” wurden, gaben 13 (5.2%) an Männer zu sein, von 33, die als Jungen erzogen wurden, gaben 4 [wie sich später zeigte] „weiblich” als Geschlecht an. […] Diese Zahlen repräsentieren nicht die ganze XX, CAH Bevölkerung und egal ob interessant mit Vorsicht betrachtet werden sollten).

11Professor Dr. Dick F. Swaab, Amsterdam, in einer Emailantwort an "Menschenrecht und Transsexualität". ATME e.V. ging aus der Interessengemeinschaft "Menschenrecht und Transsexualität" hervor.

12Kruijver, F.P.M. (2004). Sex in the Brain. Gender Differences in the Human Hypothalamus and Adjacent Areas. Relationship to Transsexualism, Sexual Orientation, Sex Hormone Receptors and Endocrine Status (in preparation).

14Siehe hierzu: Callahan, Gerald N.: Between XX and XY: Intersexuality and the Myth of Two Sexes. Chicago Review Press. 2009

15[Darwin, Charles]. Charles Darwin’s Notebooks, 1836-1844. Geology, Transmutation of Species, Metaphysical Enquiries. Transcribed and edited by Paul H. Barrett, Peter J. Gautrey, Sandra Herbert, David Kohn and Sydney Smith. [London]: British Museum (Natural History) / Ithaca (NY): Cornell University Press, 1987. Print. Notebooks 384 [Notebook D (1838), No. 162]

16Zitierung Herzer (2012): Hirschfeld, Magnus (1905): Geschlechts-Übergänge. Mischungen männlicher und weiblicher Geschlechts­charaktere. <Sexuelle Zwischenstufen.> Leipzig.

17Darwin, Charles (1868). Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Quelle (zuletzt abgerufen 19.01.2013): http://darwin-online.org.uk/converted/pdf/1868_VariationGerman_F914.1.pdf

18Herzer, Manfred (2012): Sexuelle Zwischenstufen. Vereinzelter Einzelner. Transitorische Notwendigkeit Ein spätmarxistischer Versuch. Ursprünglich erschienen in: CAPRI 46 (Mai 2012). Eine gekürzte Fassung dieses Aufsatzes erschien 2011 in der Zeitschrift Das Argument Nr. 293:566 ff. unter dem Titel »Magnus Hirschfelds Lehre von den sexuellen Zwischenstufen und der Historische Materialismus«. Fuß-/Endnote 4

19Diamond, Milton (1994): Intersexuality. In: Human Sexuality: An Encyclopedia. Edited by Erwin J. Haeberle. Original editors: Vern L. Bullough and Bonnie Bullough. Originally published by Garland Publishing Inc., New York & London 1994, Garland Reference Library of Social Science (Vol. 685). http://hawaii.edu/PCSS/biblio/articles/2010to2014/2010-intersexuality.html

20Callahan, Gerald N. (2009): between XX and XY. Intersexuality or the myth of the two sexes. Chicago Review Press. 2009 S. 162

21Hirschfeld, Magnus (1926): Geschlechtskunde auf Grund dreißigjähriger Forschung und Erfahrung bearbeitet. Vol. I: Die körperseelischen Grundlagen. Stuttgart: Julius Püttmann Verlagsbuchhandlung. 599.

22Bauer, J. Edgar (2003): Geschlechtliche Einzigkeit. Zum geistesgeschichtlichen Konnex eines sexualkritischen Gedankens. Ursprünglich veröffentlicht in: Capri. Herausgegeben vom Schwulen Museum. Redaktion: Manfred Herzer. Berlin: No. 34, November 2003, S. 22-36. Hier verfügbar gemacht mit Genehmigung des Autors. (http://www2.hu-berlin.de/sexology/BIB/bauer19.htm)

23Hirschfeld, Magnus (1905): Geschlechts-Übergänge. Mischungen männlicher und weiblicher Geschlechts­charaktere. <Sexuelle Zwischenstufen.> Leipzig. Zitierung in: Herzer, Manfred (2012): Sexuelle Zwischenstufen. Vereinzelter Einzelner. Transitorische Notwendigkeit Ein spätmarxistischer Versuch. Ursprünglich erschienen in: CAPRI 46 (Mai 2012). Eine gekürzte Fassung dieses Aufsatzes erschien 2011 in der Zeitschrift Das Argument Nr. 293:566 ff. unter dem Titel »Magnus Hirschfelds Lehre von den sexuellen Zwischenstufen und der Historische Materialismus«. S. 5

24Diamond, Milton (2009): Clinical implications of the organizational and activational effects of hormones. Commentary. In: Hormones and Behavior 55 (2009) 621–632. Accepted 12 March 2009. © 2009 Elsevier Inc.