Aufforderung an UN und WHO transsexuelle Menschen nicht länger als psychhisch gestört zu betrachten

Transgender Europe, IDAHO (International Day Against Homophobia And Transphobia) rufen zusammen mit Gender Dynamix die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu auf, gegen Transphobie vorzugehen und die geschlechtliche Identität eines menschen zu respektieren.

In dem Aufruf heißt es u.a.:
"Deshalb fordern wir dazu auf:
- Die W.H.O: aufzuhören, Trans Leute als geistig gestört zu betrachtenund und ihren Zugang zur entsprechenden Gesundheitsfürsorge und psychologischen Unterstützung zu fördern , wie er von Trans-Leuten gefordert wird.

Weiterlesen

UN-Komitee fordert mehr Rechte für transsexuelle Frauen in Deutschland

Bei der Sitzung des CEDAW-Frauenrechtskomitees am Montag in Genf erinnerte das 23köpfige Komitee der Vereinten Nationen die Bundesregierung an die Einhaltung der Menschenrechte auch für transsexuelle Menschen. Stark kritisiert wurde dabei das deutsche Transsexuellengesetz für seine hohen Anforderungen bei Vornamens- und Personenstandsänderungen.

„Dass transsexuelle Frauen als psychisch kranke Männer bezeichnet werden, um als Frauen akzeptiert zu werden, ist ein Paradoxon. Dem muss ein Ende gesetzt werden.“ äusserte Prof. Silvia Pimentel, Angehörige des Frauenrechtskomitees, vor dem sich die Bundesregierung diese Woche in den Räumen des Hochkommissars für Menschenrechte verantworten musste. Sie forderte „die Beendigung des Gutachtervefahrens nach dem deutschen Transsexuellengesetz - und die Einführung eines Antragsverfahrens, wonach jeder entscheiden kann, zu irgend einem beliebigen Zeitpunkt, welchen Geschlechtseintrag er haben möchte.“

Weiterlesen