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Ausweitung der Pathologisierung verhindern |
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Freitag, 12. Februar 2010 um 11:51 |
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Am 9. Februar hat die APA (American Psychiatric Association) ihre Vorschläge zur Reform des Buches der psychischen Störungen, dem DSM V, der 2012 erscheinen soll, veröffentlicht. So soll es auch bei der Einteilung und Beschreibung transsexueller Menschen Neuerungen geben. Neben einer kosmetischen Korrektur der Begriffe ("gender identity disorder" soll z.B. durch den Begriff "gender incongruence" ersetzt werden) soll wohl in erster Linie der Eindruck erweckt werden, man hätte die internationalen Proteste, die sich gegen eine Pathologisierung von transMenschen ausgesprochen hatten, ernst genommen. Das Gegenteil scheint aber genau der Fall zu sein - so hält die Gender-Arbeitsgruppe unter der Leitung des Kanadischen Umpolungstherapeuten Ken Zucker, in der auch deutsche Sexologen mitwirken (wie z.B. Friedemann Pfäfflin aus Ulm), an einer Geschlechtervorstellung fest, die nicht anerkennen will, dass es sich bei transsexuellen Frauen um Frauen handelt und bei transsexuellen Männern um Männer. So sprechen die Macher des DSM-Arbeitspapieres noch stärker von "Männern, die wie Frauen fühlen" ("a man [...] believes he has the typical feelings of a woman") oder "Frauen, die wie Männer fühlen", anstatt die biologische Existenz transsexueller Menschen endlich anzuerkennen.
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Keine Kritik an reparativen Therapien am Weltkindertag |
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Samstag, 21. November 2009 um 17:59 |
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Weltweit werden an Kindern menschenverachtende reparative Therapien (Konversionstherapien) durchgeführt. Auch - und vor allem - an vielen deutschen Universitäten. Gestern, am Weltkindertag, war keine Rede davon. Wegschauen, das Leid vieler Kind nicht sehen wollen, war das Hauptthema des gestrigen Weltkindertages. Obwohl Homosexualität und Transsexualität offiziell nicht mehr als therapierbar gelten und Umpolungstherapien auch in Deutschland geächtet werden, gibt es sie trotzdem - nämlich dann, wenn es um Kinder geht. Homosexualität und Transsexualität gelten dann als "Geschlechtsidentitätsstörung im Kindesalter" wenn Kinder sich nicht gemäss geschlechtlicher Stereotypen verhalten (z.B. Jungen die mit Puppen spielen). Ziel der reparativen Therapien bei Kindern - die auch in Deutschland durchgeführt werden - ist es, dass z.B. ein Junge sich so verhält, wie sich ein Junge zu verhalten hat und ein Mädchen wie ein Mädchen. |
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Presserat: Mehr Respekt vor transsexuellen Menschen |
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Freitag, 06. März 2009 um 23:52 |
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Der Deutsche Presserat hat Zeitungen ermahnt, beim Thema Transsexualtät mehr Sorgfalt walten zu lassen. Damit folgte der Presserat unter anderem den Beschwerden von ATME e.V. Hier die Pressemitteilung des Presserates: Pressemitteilung 06.03.09 - Das Thema Transsexualität erfordert Respekt und Sorgfalt
Beschwerden über Berichte zum Dschungel-Camp
Der Deutsche Presserat appelliert an Redaktionen, sorgfältig mit dem Thema Transsexualität umzugehen. Hintergrund sind mehrere Beschwerden zu der Berichterstattung über das „Dschungelcamp" (RTL) und die dort teilnehmende Lorielle London, eine transsexuelle Frau, die als Lorenzo in der Sendung „Deutschland sucht den Superstar" bekannt wurde. Der zuständige Beschwerdeausschuss bittet in diesem Zusammenhang die Presse, in Fällen von Transsexualität bei Vokabular und Beschreibung der Personen sorgfältig und respektvoll vorzugehen. So ist es z. B. nicht korrekt, Transsexuelle als Transvestiten darzustellen. Der persönliche, oft mit schwierigen Umständen einhergehende Hintergrund transsexueller Menschen sollte ernst genommen werden und nicht zu Wortspielen und dem Benutzen falscher Begriffe führen. |
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